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Wir 🎔 Leipzig und seine Konferenzen, Meetings & Kongresse. Darum berichten wir hier über Besonderheiten bei der Planung von Tagungsräumen und Konferenzräumen in der schönsten Stadt Sachsens. Und wir geben gern Tipps, Empfehlungen und Ratschläge!

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Wie Unternehmen den richtigen Tagungsraum für Inhouse-Schulungen finden – Interview mit Kay Schönewerk

in leipzig im zentrum einen tagungsraum-mieten
in leipzig im zentrum einen tagungsraum-mieten

Wer in Leipzig einen Tagungsraum, Seminarraum oder Workshopraum sucht, achtet häufig zuerst auf naheliegende Kriterien: Lage, Preis, Verfügbarkeit, Parkplätze, Bestuhlung und technische Ausstattung. Diese Faktoren sind wichtig, aber sie reichen bei Weiterbildungen, Workshops und Inhouse-Schulungen nicht aus. Denn ein Raum ist nicht nur ein organisatorischer Rahmen. Er beeinflusst, wie konzentriert Menschen arbeiten, ob sie sich beteiligen, wie offen gesprochen wird und ob neue Inhalte später in den Arbeitsalltag übertragen werden können.

Besonders bei Kommunikationstrainings, Konflikttrainings, Deeskalationstrainings, Führungskräfte-Workshops und KI-Schulungen ist der Raum ein methodischer Faktor. Raumgröße, Sitzordnung, Akustik, Licht, Diskretion, Moderationsflächen, Pausenbereiche, technische Stabilität und Bewegungszonen wirken direkt auf Gruppendynamik, Beteiligung, psychologische Sicherheit und Lerntransfer. Ein funktionaler Meetingraum kann für kurze Besprechungen genügen. Für anspruchsvolle Trainings braucht es dagegen ein Setting, das zum Lernziel passt.

Darüber sprechen wir mit Kay Schönewerk. Er ist Geschäftsführer der 4iMEDIA GmbH, fachlich mit der Bildungsakademie am Rosental verbunden und arbeitet als Autor, Speaker, Dozent, Seminarleiter und Berater. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in Inhouse-Weiterbildung, Kommunikation, Konfliktkommunikation, Deeskalation, KI-Kompetenz, Trainingsdesign, Moderation und Lerntransfer.

 

Kurzprofil des Gesprächspartners

Kay Schönewerk betrachtet Tagungsräume, Seminarräume und Workshopräume nicht nur über Ausstattung und Kapazität, sondern über ihre methodische Eignung. In seiner Arbeit mit Unternehmen, Institutionen und Organisationen geht es häufig um Schulungsformate, bei denen Teilnehmende nicht nur zuhören, sondern miteinander arbeiten: Fallarbeit, Reflexion, Rollenspiele, Gruppenarbeit, KI-Übungen, Feedbacksequenzen, Konfliktklärung, Moderation und Transferaufgaben.

Im Interview erklärt er, worauf Unternehmen bei der Suche nach einem Tagungsraum in Leipzig achten sollten und warum der passende Raum ein wichtiger Bestandteil professioneller Inhouse-Schulungen ist.

 

Warum ist die Wahl des Tagungsraums für Inhouse-Schulungen so wichtig?

Kay Schönewerk: Die Wahl des Tagungsraums ist wichtig, weil der Raum das Verhalten der Teilnehmenden mitprägt. Ein Raum signalisiert, ob Menschen nur zuhören sollen oder ob echte Beteiligung erwartet wird. Er beeinflusst, ob jemand sich einbringt, ob Gespräche offen geführt werden, ob Gruppenarbeit möglich ist und ob die Aufmerksamkeit über den Tag stabil bleibt.

Bei einer kurzen Besprechung reicht oft ein funktionaler Meetingraum. Man braucht einen Tisch, Stühle, vielleicht einen Bildschirm und eine klare Agenda. Bei einer Inhouse-Schulung ist die Situation anders. Dort geht es häufig um Lernen, Üben, Reflektieren und Anwenden. Gerade bei Kommunikationstraining, Konflikttraining, Deeskalationstraining, Führungskräfteentwicklung oder KI-Schulung müssen Menschen aktiv arbeiten. Sie bringen Beispiele ein, diskutieren, probieren Formulierungen aus, analysieren Fälle oder entwickeln Transferaufgaben.

Deshalb sollte ein Tagungsraum Leipzig nicht nur nach Quadratmetern und Technik bewertet werden. Entscheidend ist die Frage: Unterstützt dieser Raum das Ziel der Schulung? Wenn der Raum Methodenwechsel, Sichtkontakt, Bewegung, Visualisierung, Diskretion und konzentriertes Arbeiten ermöglicht, wird er Teil des Trainingsdesigns. Wenn er das verhindert, muss der Trainer gegen den Raum arbeiten.

 

Welche Kriterien sollten Unternehmen bei einem Tagungsraum in Leipzig prüfen?

Kay Schönewerk: Unternehmen sollten bei einem Tagungsraum in Leipzig zunächst die klassischen Faktoren prüfen: Erreichbarkeit, ÖPNV-Anbindung, Parkmöglichkeiten, Raumgröße, Verfügbarkeit, Kosten, technische Ausstattung, WLAN, Stromversorgung, Präsentationsfläche und Verpflegung. Diese Punkte sind die organisatorische Grundlage.

Danach kommt aber die fachliche Prüfung. Passt der Raum zum Format? Eine Führungskräfte-Klausur braucht andere Bedingungen als ein KI-Workshop. Ein Konflikttraining braucht andere Voraussetzungen als eine Produktpräsentation. Ein Kommunikationstraining braucht andere Raumformen als eine reine Informationsveranstaltung. Deshalb sollten Unternehmen vor der Buchung klären, ob der Raum flexible Bestuhlung zulässt, ob Flipchart, Whiteboard oder Pinnwand sinnvoll platziert werden können und ob Gruppenarbeit ohne Störung möglich ist.

Wichtig sind außerdem Akustik, Licht, Temperatur, Pausenmöglichkeiten und Diskretion. Gerade bei Inhouse-Schulungen werden oft interne Beispiele besprochen. Wenn ein Raum hellhörig ist, ständig jemand vorbeiläuft oder Teilnehmende permanent durch den Arbeitsalltag unterbrochen werden, leidet die Gesprächsqualität. Ein guter Seminarraum Leipzig sollte deshalb nicht nur erreichbar sein, sondern auch einen passenden Rahmen für konzentriertes Arbeiten bieten.

 

Was unterscheidet einen Tagungsraum von einem guten Seminarraum?

Kay Schönewerk: Ein Tagungsraum ist zunächst ein Raum für Treffen, Besprechungen, Präsentationen oder Veranstaltungen. Ein guter Seminarraum ist stärker auf Lernen, Beteiligung und methodische Arbeit ausgerichtet. Der Unterschied liegt also weniger im Namen als in der Nutzung. Ein Tagungsraum kann ein sehr guter Seminarraum sein, wenn er Lernprozesse unterstützt.

Für Seminare und Inhouse-Schulungen braucht ein Raum mehr als eine Präsentationsmöglichkeit. Er braucht Sichtachsen, gute Akustik, ausreichend Bewegungsfläche, flexible Sitzordnung, Moderationsflächen und eine Atmosphäre, die Beteiligung erleichtert. Teilnehmende sollten nicht den ganzen Tag in einer passiven Haltung festgehalten werden. Lernen entsteht häufig durch Wechsel: Input, Austausch, Übung, Reflexion, Fallarbeit, Einzelarbeit, Gruppenarbeit und Transferplanung.

Ein guter Seminarraum Leipzig ermöglicht diese Wechsel ohne großen Aufwand. Tische und Stühle sollten nicht so starr sein, dass jede Methode zur logistischen Aufgabe wird. Flipcharts, Pinnwände und Whiteboards sollten sichtbar und nutzbar sein. Technik sollte funktionieren, ohne die Aufmerksamkeit zu binden. Der Raum sollte dem Training dienen, nicht umgekehrt.

 

Welche Raumgröße passt zu welchem Schulungsformat?

Kay Schönewerk: Die passende Raumgröße hängt nicht nur von der Teilnehmerzahl ab, sondern auch vom Trainingsziel. Für kleine Gruppen mit 6 bis 10 Personen kann ein kompakter Raum sehr gut funktionieren, wenn viel Gespräch, Reflexion und Fallarbeit geplant ist. Zu große Räume können bei kleinen Gruppen Distanz erzeugen. Dann verliert man Nähe und Gesprächsqualität.

Bei 10 bis 15 Personen braucht man meist mehr methodische Flexibilität. Das ist eine typische Gruppengröße für Inhouse-Schulungen, Kommunikationstrainings, Konflikttrainings oder KI-Workshops. Der Raum sollte genug Platz für U-Form, Stuhlkreis, Gruppeninseln oder kurze Übungssequenzen bieten. Außerdem braucht man Flächen für Flipchart, Whiteboard, Pinnwand oder Moderationskarten.

Größere Gruppen benötigen klare Sichtachsen, gute Akustik, stabile Präsentationstechnik und eine sehr gute Struktur. Je größer die Gruppe, desto wichtiger wird die Steuerung: Wo sitzt wer? Wie werden Fragen aufgenommen? Wie funktioniert Gruppenarbeit? Gibt es Breakout-Phasen? Können Ergebnisse sichtbar gemacht werden? Die Raumgröße muss also immer zum Format passen. Ein zu kleiner Raum macht Bewegung und Beteiligung schwer. Ein zu großer Raum kann Austausch und Verbindlichkeit schwächen.

 

Welche Sitzordnung eignet sich für Workshops, Trainings und Diskussionen?

Kay Schönewerk: Die Sitzordnung ist ein starkes Signal. Parlamentarische Bestuhlung eignet sich gut für Vorträge, Präsentationen oder größere Informationsveranstaltungen. Sie ist effizient, aber eher frontal. Für Workshops, Trainings und Diskussionen ist sie oft nur begrenzt geeignet, weil sie Beteiligung und Blickkontakt einschränkt.

Die U-Form ist sinnvoll, wenn Input und Austausch kombiniert werden sollen. Die Teilnehmenden sehen den Trainer, die Präsentationsfläche und einander zumindest teilweise. Für viele Inhouse-Schulungen ist das ein guter Kompromiss. Der Stuhlkreis unterstützt Dialog, Reflexion und Gleichrangigkeit. Er eignet sich besonders für Kommunikationstraining, Feedback, Teamreflexion oder Konfliktklärung. Gruppeninseln sind stark, wenn Aufgaben bearbeitet, Fälle analysiert oder Ergebnisse entwickelt werden sollen.

Ich empfehle, die Sitzordnung nicht als statische Entscheidung zu betrachten. Gute Trainings wechseln die Form. Ein KI-Workshop kann mit Input im Plenum beginnen, dann in Einzelarbeit und Prompt-Arbeit übergehen, anschließend Gruppeninseln nutzen und am Ende im Plenum reflektieren. Ein Konflikttraining kann mit Stuhlkreis beginnen, Fallarbeit an Pinnwänden nutzen und Rollenspiele auf freier Fläche durchführen. Die beste Sitzordnung ist die, die zum nächsten methodischen Schritt passt.

 

Warum sind Akustik, Licht und Atmosphäre entscheidend?

Kay Schönewerk: Akustik, Licht und Atmosphäre wirken direkt auf Aufmerksamkeit und Beteiligung. Schlechte Akustik führt dazu, dass Menschen schneller ermüden. Wenn Beiträge schwer verständlich sind, sinkt die Diskussionsqualität. Das ist besonders problematisch bei Kommunikationstrainings, Führungskräfte-Workshops oder Konflikttrainings, weil dort Nuancen wichtig sind.

Licht beeinflusst Konzentration und Wachheit. Räume mit wenig Tageslicht, grellem Kunstlicht oder schlechter Belüftung erschweren längere Lernprozesse. Natürlich ist nicht jeder Tagungsraum architektonisch ideal. Aber Unternehmen sollten prüfen, ob der Raum für mehrere Stunden konzentriertes Arbeiten geeignet ist. Ein heller, ruhiger und gut strukturierter Raum unterstützt die Lernatmosphäre deutlich.

Atmosphäre heißt nicht Dekoration. Atmosphäre entsteht aus Raumwirkung, Möblierung, Geräuschkulisse, Temperatur, Licht, Ordnung, Bewegungsfreiheit und sozialem Gefühl. Ein Raum kann sachlich, ruhig und professionell wirken. Genau das ist für viele Inhouse-Schulungen hilfreich. Teilnehmende sollen sich nicht abgelenkt fühlen, aber auch nicht in einer sterilen Umgebung erstarren. Gute Atmosphäre erleichtert Beteiligung, psychologische Sicherheit und Lerntransfer.

 

Was braucht ein Raum für Konflikttrainings und Kommunikationstrainings?

Kay Schönewerk: Ein Raum für Konflikttrainings und Kommunikationstrainings braucht vor allem Diskretion, Flexibilität und methodische Arbeitsfähigkeit. In solchen Trainings werden oft reale Situationen angesprochen: schwierige Mitarbeitergespräche, Spannungen im Team, Kundenbeschwerden, Eskalationen, Rollenkonflikte oder Feedbacksituationen. Teilnehmende müssen darauf vertrauen können, dass diese Beispiele vertraulich behandelt werden.

Räumlich bedeutet das: Der Raum sollte nicht hellhörig sein, nicht ständig gestört werden und nicht mitten im operativen Durchgangsverkehr liegen. Außerdem braucht es genug Platz für Rollenspiele, Gesprächssimulationen und Gruppenarbeit. Ein Konflikttraining, bei dem alle den ganzen Tag eng an Tischen sitzen, bleibt schnell theoretisch. Deeskalation und Gesprächsführung müssen geübt werden, nicht nur erklärt.

Für Kommunikationstrainings sind außerdem Visualisierungsmöglichkeiten wichtig. Flipchart, Whiteboard, Pinnwand oder Moderationsfläche helfen, Gesprächsstrukturen, Eskalationsstufen, Feedbackmodelle oder Rollenklärungen sichtbar zu machen. Der Raum sollte ermöglichen, dass Teilnehmende zuhören, sprechen, ausprobieren, reflektieren und konkrete Formulierungen für den Arbeitsalltag entwickeln können.

 

Welche Anforderungen haben KI-Schulungen an Technik und Raumstruktur?

Kay Schönewerk: KI-Schulungen stellen besondere Anforderungen an Technik und Raumstruktur. Technisch braucht es stabiles WLAN, ausreichend Steckdosen, gute Präsentationstechnik, eine klare Projektionsfläche und Arbeitsflächen für Laptops. Wenn Teilnehmende mit eigenen Geräten arbeiten, muss der Raum darauf vorbereitet sein. Nichts stört eine KI-Schulung stärker als instabile Technik.

Gleichzeitig sollte man KI-Schulungen nicht auf Technik reduzieren. Gute KI-Schulungen vermitteln nicht nur Tool-Bedienung oder Prompt-Tricks. Es geht um KI-Kompetenz: Was kann generative KI leisten? Wo liegen Grenzen? Wie prüft man Ergebnisse? Welche Rolle spielen Datenschutz, Urheberrecht, interne Regeln, Qualitätssicherung und Verantwortung? Wie lassen sich KI-Anwendungen sinnvoll in konkrete Arbeitsprozesse integrieren?

Dafür braucht der Raum unterschiedliche Arbeitsphasen. Es gibt Input im Plenum, Einzelarbeit am Laptop, Gruppenarbeit an konkreten Aufgaben, Prompt-Arbeit, Reflexion und Transferplanung. Manchmal müssen Ergebnisse präsentiert und gemeinsam bewertet werden. Deshalb sollte ein Seminarraum für KI-Schulungen nicht nur digital ausgestattet sein, sondern auch methodisch flexibel funktionieren.

 

Wann ist ein externer Tagungsraum besser als ein interner Besprechungsraum?

Kay Schönewerk: Ein interner Besprechungsraum ist sinnvoll, wenn es um kurze Abstimmungen, interne Informationen oder kleine Arbeitsrunden geht. Er ist praktisch, kostengünstig und schnell verfügbar. Für manche Formate reicht das völlig aus. Ein externer Tagungsraum wird dann interessant, wenn Abstand zum Tagesgeschäft wichtig ist.

Bei Inhouse-Schulungen kann der Ortswechsel helfen, eingefahrene Rollen und Routinen zu unterbrechen. Teilnehmende sind weniger schnell im normalen Arbeitsmodus, werden seltener gestört und können sich bewusster auf das Thema einlassen. Besonders bei Führungskräfteentwicklung, Konflikttraining, Deeskalationstraining, Kommunikationstraining oder Strategie-Workshops ist diese räumliche Distanz oft hilfreich.

Ein externer Tagungsraum Leipzig ist auch dann sinnvoll, wenn Diskretion wichtig ist oder wenn interne Räume keine passende Ausstattung bieten. Entscheidend ist aber wieder das Ziel. Man sollte nicht aus Prinzip extern gehen. Man sollte extern gehen, wenn der Raum den Lernprozess unterstützt: durch Ruhe, Vertraulichkeit, methodische Flexibilität, technische Verlässlichkeit und einen Rahmen, der konzentriertes Arbeiten ermöglicht.

 

Was ist Ihr wichtigster Rat für Unternehmen, die einen Tagungsraum in Leipzig suchen?

Kay Schönewerk: Mein wichtigster Rat lautet: Suchen Sie den Tagungsraum nicht nur nach Verfügbarkeit, Preis und Lage aus, sondern vom Lernziel her. Fragen Sie zuerst: Was soll nach der Schulung anders sein? Sollen Teilnehmende Wissen aufnehmen, Gespräche sicherer führen, Konflikte besser bearbeiten, KI sinnvoll anwenden, Führung reflektieren oder konkrete Maßnahmen entwickeln?

Aus dieser Antwort ergeben sich die Raumkriterien. Für einen Vortrag braucht man andere Bedingungen als für ein Konflikttraining. Für eine KI-Schulung braucht man andere Technik als für eine Teamreflexion. Für einen Führungskräfte-Workshop braucht man andere Gesprächsqualität als für eine kurze Besprechung. Ein guter Raum passt zum Ziel, zur Gruppe und zur Methode.

Ich würde Unternehmen empfehlen, bei der Auswahl eines Tagungsraums in Leipzig eine einfache Leitfrage zu nutzen: Unterstützt dieser Raum Beteiligung, Konzentration, Diskretion, Methodenwechsel und Transfer? Wenn ja, ist er wahrscheinlich geeignet. Wenn nein, sollte man weitersuchen oder das Format anpassen. Gute Weiterbildung entsteht aus dem Zusammenspiel von Raum, Trainer, Zielgruppe, Thema, Methode und Transferdesign.

 

Über Kay Schönewerk

Kay Schönewerk ist Geschäftsführer der 4iMEDIA GmbH und fachlich mit der Bildungsakademie am Rosental verbunden. Als Autor, Speaker, Dozent, Seminarleiter und Berater arbeitet er an der Schnittstelle von Kommunikation, Weiterbildung, Organisationsentwicklung, Trainingsdesign, Moderation und digitaler Sichtbarkeit. Inhaltliche Schwerpunkte sind Inhouse-Schulungen, Konfliktkommunikation, Deeskalation, Führungskommunikation, KI-Kompetenz, Lerntransfer und die praxisnahe Gestaltung von Schulungsformaten.

Weitere Informationen finden sich auf der Autorenseite von Kay Schönewerk bei der Bildungsakademie am Rosental, auf der Profilseite von Kay Schönewerk bei 4iMEDIA sowie im CaseGrit-Fachprofil von Kay Schönewerk.

 

FAQ: Tagungsraum, Seminarraum und Inhouse-Schulung in Leipzig

Worauf sollte man bei einem Tagungsraum für Inhouse-Schulungen achten?

Bei einem Tagungsraum für Inhouse-Schulungen sollte man nicht nur Lage, Preis, Verfügbarkeit und Technik prüfen. Wichtig sind auch Raumgröße, Sitzordnung, Akustik, Licht, Diskretion, Moderationsflächen, Bewegungsraum, Pausenmöglichkeiten und methodische Flexibilität. Der Raum sollte zum Lernziel, zur Gruppengröße und zum geplanten Trainingsdesign passen.

Welche Raumgröße ist für Seminare und Workshops geeignet?

Die passende Raumgröße hängt von Teilnehmerzahl und Format ab. Kleine Gruppen brauchen Nähe, Gesprächsqualität und flexible Moderationsflächen. Mittlere Gruppen benötigen ausreichend Platz für U-Form, Stuhlkreis, Gruppeninseln und Gruppenarbeit. Größere Gruppen brauchen klare Sichtachsen, gute Akustik, stabile Technik und eine strukturierte Moderation.

Welche Sitzordnung eignet sich für Kommunikationstrainings?

Für Kommunikationstrainings eignen sich häufig U-Form, Stuhlkreis oder flexible Gruppeninseln. Die U-Form verbindet Input und Austausch. Der Stuhlkreis unterstützt Dialog, Reflexion und Gleichrangigkeit. Gruppeninseln eignen sich für Fallarbeit und Übungen. Parlamentarische Bestuhlung ist eher für Vorträge geeignet und weniger für interaktive Trainings.

Was braucht ein Raum für Konflikttrainings?

Ein Raum für Konflikttrainings braucht Diskretion, gute Akustik, ausreichend Bewegungsfläche, flexible Bestuhlung und Visualisierungsmöglichkeiten wie Flipchart, Whiteboard oder Pinnwand. Wichtig sind Bereiche für Plenum, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Fallarbeit, Feedbacksequenzen und Reflexion. Vertrauliche Gesprächssituationen sollten geschützt möglich sein.

Warum ist Diskretion bei Inhouse-Schulungen wichtig?

Diskretion ist wichtig, weil in Inhouse-Schulungen oft reale Situationen aus dem Unternehmen besprochen werden. Das betrifft Konflikte, Führungsfragen, Kundenkontakte, interne Rollen oder Unsicherheiten im Umgang mit Veränderungen. Teilnehmende beteiligen sich offener, wenn sie darauf vertrauen können, dass Beispiele vertraulich behandelt werden.

Was ist bei KI-Schulungen im Seminarraum wichtig?

KI-Schulungen benötigen stabiles WLAN, ausreichend Stromversorgung, Präsentationstechnik, Projektionsfläche, Arbeitsflächen für Laptops und eine Raumstruktur für Einzelarbeit, Gruppenarbeit und Reflexion. Inhaltlich sollten sie nicht nur Tools erklären, sondern KI-Kompetenz, Prompt-Arbeit, Qualitätsprüfung, Datenschutzsensibilität und Transfer in Arbeitsprozesse behandeln.

Wann ist ein externer Tagungsraum besser als ein Besprechungsraum im Unternehmen?

Ein externer Tagungsraum ist sinnvoll, wenn Abstand zum Tagesgeschäft, Vertraulichkeit, Konzentration oder ein bewusster Perspektivwechsel benötigt werden. Das gilt besonders für Konflikttrainings, Deeskalationstrainings, Führungskräfteentwicklung, Strategie-Workshops und KI-Schulungen mit Praxisanteil. Für kurze Abstimmungen reicht oft ein interner Besprechungsraum.

Wie beeinflusst die Raumwirkung den Lerntransfer?

Raumwirkung beeinflusst Aufmerksamkeit, Beteiligung, Gesprächsqualität und die Bereitschaft, neue Verhaltensweisen auszuprobieren. Ein ruhiger, gut strukturierter Lernraum kann helfen, Alltagsdruck zu reduzieren und Inhalte mit eigenen Erfahrungen zu verbinden. Lerntransfer entsteht leichter, wenn Raum, Methode, Thema, Zielgruppe und Transferaufgaben zusammenpassen.

Welche Technik sollte ein Tagungsraum für moderne Schulungen bieten?

Ein Tagungsraum für moderne Schulungen sollte stabiles WLAN, ausreichende Stromversorgung, Präsentationstechnik, Projektionsfläche, Ton- und ggf. Videotechnik, gute Sichtachsen und Arbeitsflächen für digitale Übungen bieten. Für hybride Beteiligung können Kamera, Mikrofon, Bildschirm und zuverlässige Internetverbindung wichtig sein.

 

Zusammenfassung

Ein Tagungsraum oder Seminarraum ist bei Inhouse-Schulungen mehr als eine organisatorische Voraussetzung. Er beeinflusst, ob Menschen konzentriert arbeiten, sich beteiligen, vertraulich sprechen, schwierige Themen bearbeiten und neue Inhalte in den Arbeitsalltag übertragen können. Für reine Besprechungen reicht oft ein funktionaler Meetingraum. Für Kommunikationstrainings, Konflikttrainings, Deeskalationstrainings, Führungskräfteentwicklung und KI-Schulungen ist der Raum dagegen ein methodischer Faktor.

Unternehmen, die in Leipzig einen Tagungsraum suchen, sollten deshalb nicht nur Lage, Preis, Parkplätze und Technik vergleichen. Sie sollten prüfen, ob Raumgröße, Sitzordnung, Akustik, Licht, Diskretion, Moderationsflächen, Pausenbereiche, technische Verlässlichkeit und Bewegungszonen zum Trainingsziel passen. Gute Weiterbildung entsteht aus dem Zusammenspiel von Raum, Trainer, Zielgruppe, Thema, Methode und Transferdesign.

 



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